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In den letzten Jahren war Lateinamerika keine Priorität deutscher und europäischer Außenpolitik. Denn es gab dort keine strategischen Interessen, die man hätte schützen oder durchsetzen müssen.



Traditionell fühlt man sich dem lateinamerikanischen Kontinent durch die gemeinsamen kulturellen Wurzeln nahe, ist wirtschaftlich lange miteinander verbunden, aber ohne diese Beziehungen strategisch und aufwendig zu pflegen. Schließlich war die „westliche Hemisphäre“  bisher auch die Interessenssphäre der USA, die in „den Amerikas“ für die gemeinsamen Werte wie Freihandel und Globalisierung eintraten. Neue internationale Rollenverteilung?

 

Seit vorletzter Woche werden schwerwiegende Anschuldigungen gegen Staatspräsident Michel Temer erhoben. Tonaufnahmen lassen vermuten, dass Temer von Manipulationen der Justiz und Kartellbehörde gewusst und Schweigegeldzahlungen an seinen in Haft sitzenden Parteikollegen Eduardo Cunha gebilligt haben soll.

Índice de Calidad Institucional 2017

Durante la XIV Cumbre Latinoamericana de Marketing Político y Gobernanza el alcalde de Puerto Cortés, Allan Ramos, recibió de manos del Secretario General de la Organización de Estados Americanos, Luis Almagro, el Premio a la Mejor Gestión de un Gobierno Local de Latinoamérica.

Im Gespräch mit freiheit.org berichtet unsere Lateinamerika-Expertin Birgit Lamm über die jüngsten Ereignisse im krisengebeutelten Venezuela.






Los Senderos de la Libertad

Movilidad

La tarde del 29 de marzo dos resoluciones de la Sala Constitucional del Tribunal Supremo de Justicia (TSJ) llevaron al país a ocupar los titulares de la prensa mundial.


En sus sentencias No. 155 y 156, el Tribunal Constitucional anuló la inmunidad de los diputados de la Asamblea Nacional con la intención de asumir todas sus competencias argumentando que “mientras persista la situación de desacato y de invalidez de las actuaciones de la Asamblea Nacional (AN), esta Sala Constitucional garantizará que las competencias parlamentarias sean ejercidas directamente por esta Sala o por el órgano que ella disponga, para velar por el Estado de Derecho”.


Este es probablemente un acontecimiento histórico único y extraordinario, el que un Tribunal Constitucional, cuya función principal es proteger la Constitución de su Estado y sus instituciones, suprima la separación de poderes y derogue los principios fundamentales de la Constitución.

 

Am Abend des 29. März brachten zwei Entscheidungen der „Kammer für Verfassungsangelegenheiten“ des Obersten Gerichtshofes von Venezuela das Land in die Schlagzeilen der Weltpresse. In seinen Urteilen Nr. 155 und 156 hob das Verfassungsgericht die Immunität der Abgeordneten der Nationalversammlung auf und wollte selbst alle legislativen Funktionen des Parlamentes übernehmen, da dieses „fortgesetzt Entscheidungen dieses Gerichtes missachte und seine Entscheidungen deshalb null und nichtig seien“.


Es ist wahrscheinlich ein historisch einmaliger Vorgang, dass ein Verfassungsgericht, das eigentlich Hüter der Verfassung seines Staates und seiner Institutionen sein sollte, selbst die Gewaltenteilung aufhebt und Grundprinzipien der Verfassung außer Kraft setzt.

Die Tageszeitung „La Jornada“ titelte „Es reicht!“. Aus Protest verklebten sich Medienvertreter den Mund mit Klebeband und legten in Gedenken an ihre getöteten Kollegen ihre Kameras nieder.


Tausende gingen im ganzen Land auf die Straβe, hielten Plakate in die Luft mit den Worten „die Wahrheit wird nicht getötet, indem man Journalisten ermordet“, riefen „keinen ermordeten Journalisten mehr“ und forderten Gerechtigkeit. Die Menschen wollten ein Zeichen setzen für die Pressefreiheit und für ein Ende der Journalistenmorde und der Straflosigkeit der Täter.

In den letzten Jahren war Lateinamerika keine Priorität deutscher und europäischer Außenpolitik. Denn es gab dort keine strategischen Interessen, die man hätte schützen oder durchsetzen müssen.



Traditionell fühlt man sich dem lateinamerikanischen Kontinent durch die gemeinsamen kulturellen Wurzeln nahe, ist wirtschaftlich lange miteinander verbunden, aber ohne diese Beziehungen strategisch und aufwendig zu pflegen. Schließlich war die „westliche Hemisphäre“  bisher auch die Interessenssphäre der USA, die in „den Amerikas“ für die gemeinsamen Werte wie Freihandel und Globalisierung eintraten. Neue internationale Rollenverteilung?

 

Seit vorletzter Woche werden schwerwiegende Anschuldigungen gegen Staatspräsident Michel Temer erhoben. Tonaufnahmen lassen vermuten, dass Temer von Manipulationen der Justiz und Kartellbehörde gewusst und Schweigegeldzahlungen an seinen in Haft sitzenden Parteikollegen Eduardo Cunha gebilligt haben soll.

Índice de Calidad Institucional 2017

Durante la XIV Cumbre Latinoamericana de Marketing Político y Gobernanza el alcalde de Puerto Cortés, Allan Ramos, recibió de manos del Secretario General de la Organización de Estados Americanos, Luis Almagro, el Premio a la Mejor Gestión de un Gobierno Local de Latinoamérica.

Im Gespräch mit freiheit.org berichtet unsere Lateinamerika-Expertin Birgit Lamm über die jüngsten Ereignisse im krisengebeutelten Venezuela.






Los Senderos de la Libertad

Movilidad

La tarde del 29 de marzo dos resoluciones de la Sala Constitucional del Tribunal Supremo de Justicia (TSJ) llevaron al país a ocupar los titulares de la prensa mundial.


En sus sentencias No. 155 y 156, el Tribunal Constitucional anuló la inmunidad de los diputados de la Asamblea Nacional con la intención de asumir todas sus competencias argumentando que “mientras persista la situación de desacato y de invalidez de las actuaciones de la Asamblea Nacional (AN), esta Sala Constitucional garantizará que las competencias parlamentarias sean ejercidas directamente por esta Sala o por el órgano que ella disponga, para velar por el Estado de Derecho”.


Este es probablemente un acontecimiento histórico único y extraordinario, el que un Tribunal Constitucional, cuya función principal es proteger la Constitución de su Estado y sus instituciones, suprima la separación de poderes y derogue los principios fundamentales de la Constitución.

 

Am Abend des 29. März brachten zwei Entscheidungen der „Kammer für Verfassungsangelegenheiten“ des Obersten Gerichtshofes von Venezuela das Land in die Schlagzeilen der Weltpresse. In seinen Urteilen Nr. 155 und 156 hob das Verfassungsgericht die Immunität der Abgeordneten der Nationalversammlung auf und wollte selbst alle legislativen Funktionen des Parlamentes übernehmen, da dieses „fortgesetzt Entscheidungen dieses Gerichtes missachte und seine Entscheidungen deshalb null und nichtig seien“.


Es ist wahrscheinlich ein historisch einmaliger Vorgang, dass ein Verfassungsgericht, das eigentlich Hüter der Verfassung seines Staates und seiner Institutionen sein sollte, selbst die Gewaltenteilung aufhebt und Grundprinzipien der Verfassung außer Kraft setzt.

Die Tageszeitung „La Jornada“ titelte „Es reicht!“. Aus Protest verklebten sich Medienvertreter den Mund mit Klebeband und legten in Gedenken an ihre getöteten Kollegen ihre Kameras nieder.


Tausende gingen im ganzen Land auf die Straβe, hielten Plakate in die Luft mit den Worten „die Wahrheit wird nicht getötet, indem man Journalisten ermordet“, riefen „keinen ermordeten Journalisten mehr“ und forderten Gerechtigkeit. Die Menschen wollten ein Zeichen setzen für die Pressefreiheit und für ein Ende der Journalistenmorde und der Straflosigkeit der Täter.

In den letzten Jahren war Lateinamerika keine Priorität deutscher und europäischer Außenpolitik. Denn es gab dort keine strategischen Interessen, die man hätte schützen oder durchsetzen müssen.



Traditionell fühlt man sich dem lateinamerikanischen Kontinent durch die gemeinsamen kulturellen Wurzeln nahe, ist wirtschaftlich lange miteinander verbunden, aber ohne diese Beziehungen strategisch und aufwendig zu pflegen. Schließlich war die „westliche Hemisphäre“  bisher auch die Interessenssphäre der USA, die in „den Amerikas“ für die gemeinsamen Werte wie Freihandel und Globalisierung eintraten. Neue internationale Rollenverteilung?

 

Seit vorletzter Woche werden schwerwiegende Anschuldigungen gegen Staatspräsident Michel Temer erhoben. Tonaufnahmen lassen vermuten, dass Temer von Manipulationen der Justiz und Kartellbehörde gewusst und Schweigegeldzahlungen an seinen in Haft sitzenden Parteikollegen Eduardo Cunha gebilligt haben soll.

Índice de Calidad Institucional 2017

Durante la XIV Cumbre Latinoamericana de Marketing Político y Gobernanza el alcalde de Puerto Cortés, Allan Ramos, recibió de manos del Secretario General de la Organización de Estados Americanos, Luis Almagro, el Premio a la Mejor Gestión de un Gobierno Local de Latinoamérica.

Im Gespräch mit freiheit.org berichtet unsere Lateinamerika-Expertin Birgit Lamm über die jüngsten Ereignisse im krisengebeutelten Venezuela.






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La tarde del 29 de marzo dos resoluciones de la Sala Constitucional del Tribunal Supremo de Justicia (TSJ) llevaron al país a ocupar los titulares de la prensa mundial.


En sus sentencias No. 155 y 156, el Tribunal Constitucional anuló la inmunidad de los diputados de la Asamblea Nacional con la intención de asumir todas sus competencias argumentando que “mientras persista la situación de desacato y de invalidez de las actuaciones de la Asamblea Nacional (AN), esta Sala Constitucional garantizará que las competencias parlamentarias sean ejercidas directamente por esta Sala o por el órgano que ella disponga, para velar por el Estado de Derecho”.


Este es probablemente un acontecimiento histórico único y extraordinario, el que un Tribunal Constitucional, cuya función principal es proteger la Constitución de su Estado y sus instituciones, suprima la separación de poderes y derogue los principios fundamentales de la Constitución.

 

Am Abend des 29. März brachten zwei Entscheidungen der „Kammer für Verfassungsangelegenheiten“ des Obersten Gerichtshofes von Venezuela das Land in die Schlagzeilen der Weltpresse. In seinen Urteilen Nr. 155 und 156 hob das Verfassungsgericht die Immunität der Abgeordneten der Nationalversammlung auf und wollte selbst alle legislativen Funktionen des Parlamentes übernehmen, da dieses „fortgesetzt Entscheidungen dieses Gerichtes missachte und seine Entscheidungen deshalb null und nichtig seien“.


Es ist wahrscheinlich ein historisch einmaliger Vorgang, dass ein Verfassungsgericht, das eigentlich Hüter der Verfassung seines Staates und seiner Institutionen sein sollte, selbst die Gewaltenteilung aufhebt und Grundprinzipien der Verfassung außer Kraft setzt.

Die Tageszeitung „La Jornada“ titelte „Es reicht!“. Aus Protest verklebten sich Medienvertreter den Mund mit Klebeband und legten in Gedenken an ihre getöteten Kollegen ihre Kameras nieder.


Tausende gingen im ganzen Land auf die Straβe, hielten Plakate in die Luft mit den Worten „die Wahrheit wird nicht getötet, indem man Journalisten ermordet“, riefen „keinen ermordeten Journalisten mehr“ und forderten Gerechtigkeit. Die Menschen wollten ein Zeichen setzen für die Pressefreiheit und für ein Ende der Journalistenmorde und der Straflosigkeit der Täter.

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